Umwelt & Wirtschaft

Nachhaltige Logistik – Emissionen reduzieren, Effizienz steigern

Wie soll die Umwandlung zu einer nachhaltigen Logistik funktionieren? Lesen Sie, wie das Konzept der Grünen Logistik Logistikprozesse nachhaltiger, ressourceneffizienter und klimafreundlicher gestaltet.

 

Um die vereinbarten Klimaziele zu erreichen, ist eine massive Reduzierung der durch Verkehr verursachten Emissionen nötig – und das innerhalb kürzester Zeit. Gleichzeitig herrscht in der Logistikbranche immer noch eine starke Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und eCommerce und Next- bzw. Same Day-Lieferungen auf der letzten Meile sorgen für gering ausgelastete Fahrzeuge und hohen Spritverbrauch.

Doch wie soll die Umwandlung zu einer nachhaltigen Logistik finanziert werden? In der Transportbranche besteht ein hoher Investitionsbedarf, die Margen sind gering und die Kund*innen nur bedingt bereit, einen Aufschlag für eine nachhaltige Lieferung zu bezahlen. Hier kommt das Konzept der Grünen Logistik ins Spiel.

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Was versteht man unter Grüner Logistik?

Der Begriff Grüne Logistik umfasst Maßnahmen und Strategien, um Logistikprozesse nachhaltiger, ressourceneffizienter und klimafreundlicher zu gestalten. Ziel ist es, die Auswirkungen von Logistik auf die Umwelt zu reduzieren.

Grüne Logistik fängt bei Einzelmaßnahmen an, wie zum Beispiel dem Einsatz einer Tourenoptimierungssoftware, der Installation einer Photovoltaik-Anlage auf der Lagerhalle oder der Verwendung wiederverwendbarer Verpackungsmaterialien. Aber auch eine strategische Neuausrichtung eines Unternehmens, die Umstellung der gesamten Flotte auf weniger klimaschädliche Antriebe oder die Ausrichtung der Lieferkette nach nachhaltigen Gesichtspunkten fallen unter den Begriff.

Ökonomie und Ökologie gehen dabei Hand in Hand. Denn durch die Optimierung der Prozesse, den verringerten Einsatz von Ressourcen und nachhaltige Investitionen schonen die Unternehmen nicht nur die Umwelt, sondern reduzieren auch Kosten.

Was sind die Vorteile von nachhaltiger Logistik?

Die Vorteile nachhaltiger Logistik für die Umwelt liegen auf der Hand: Reduzierung schädlicher Emissionen und geringerer Ressourceneinsatz. Doch auch für die Unternehmen bringt eine nachhaltigere Logistik Vorteile.

Mehr Aufträge

Grüne Logistik ist gefragt wie nie. Verbraucher*innen, aber auch Firmen achten vermehrt auf ihren CO2-Fußabdruck und stellen höhere Ansprüche an Dienstleistungen und Waren. Das Anbieten einer klimafreundlichen oder sogar klimaneutralen Lieferung kann hier ein echter Wettbewerbsvorteil sein und zu mehr gewonnen Ausschreibungen führen.

Geringere Kosten

Die Kosten für fossile Brennstoffe sind zudem schwer kalkulierbar und – da es sich um einen endlichen Rohstoff handelt – in der Tendenz steigend. Durch die Umstellung auf ökologischere, alternative Antriebe macht sich ein Logistikunternehmen nicht nur unabhängig von Spekulationen und Konflikten ums Öl, sondern erlangt auch Preisstabilität und Planbarkeit. Zugleich kommen diese Unternehmen der Einführung einer CO2-Steuer zuvor und können so mit ihren Investitionen zukünftige Kosten vermeiden.

Schon gewusst?

Durch den Einsatz der Tourenplanungssoftware PTV Route Optimiser können die transportbedingten CO2-Emissionen um bis zu 17% reduziert werden.

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Kann eine optimierte Tourenplanung Emissionen reduzieren?

Die Rechnung ist ganz einfach: Weniger gefahrene Kilometer bedeutet weniger Kraftstoffverbrauch, bedeutet weniger CO2. Eine Tourenplanungssoftware, wie zum Beispiel PTV Route Optimiser, bietet eine Reihe an Funktionen und Vorteilen, mit denen sowohl die Kilometeranzahl, als auch der Kraftstoffverbrauch reduziert werden können.

Effizienz erhöhen

Leerfahrten sind nicht nur teuer, sondern auch unökologisch. Die PTV Lösungen zur Tourenplanung berechnen deshalb möglichst effiziente Touren mit optimal ausgelasteten Fahrzeugen und kombinieren wenn möglich Abholungen und Retouren. Je nach Ausgangslage führt das nicht nur zu weniger gefahrenen Kilometern, sondern auch dazu, dass ganze Fahrzeuge eingespart werden können. Die Routing-Algorithmen berechnen zudem die kürzeste Strecke zum nächsten Stopp, umgehen für Lkw ungeeignete Routen und vermeiden Umwege.

Die Software sorgt auch dafür, dass für jede Tour das passende Fahrzeug ausgewählt wird und so zum Beispiel ein voller Transporter statt eines kaum beladenen 40-Tonners losgeschickt wird. Auch eine Laderaumoptimierung und damit eine effizientere Auslastung der Fahrzeuge ist möglich.

Umweltfreundliche Antriebe berücksichtigen

Für elektrisch betriebene Fahrzeuge können in der Software eigene Fahrzeugprofile angelegt und bei der Tourenplanung berücksichtigt werden. Auch eine Priorisierung der Elektro-Lkw oder -Transporter ist möglich.

Tourdurchführung optimieren

Die Fahrweise hat einen großen Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch. Die berechneten Touren einer Softwarelösung sind nicht nur optimiert, sondern auch machbar. Das nimmt den Zeitdruck von den Fahrer*innen und ermuntert sie zu einem gleichmäßigeren, spritsparenden Fahrstil.

Durch den Einsatz weiterer Tools, wie zum Beispiel einer Lkw-Navigation mit Live-Verkehrsinformationen oder eines ETA-Avisierungsservices können zudem Staus umgangen und die Anzahl erfolgreicher erster Zustellversuche erhöht werden.

Wie lässt sich der CO2 Ausstoß von Lkw berechnen?

Die PTV Routen- und Tourenplanungslösungen berechnen für jede Fahrt den zu erwartenden Ausstoß an CO2, Luftschadstoffen und Treibhausgasen. So können Sie bereits vor Fahrtantritt die genaue Emissionsbilanz der geplanten Route auswerten. Die Algorithmen berücksichtigen:

  • die tatsächliche Kilometerleistung,
  • Lkw-Attribute,
  • Fahrzeugklassen,
  • Kraftstoffverbrauch,
  •  die Ladung und
  • weitere wichtige Kriterien wie der Steigungsgrad einer Strecke.

Die Berechnung erfolgt auf Grundlage der DIN EN16258, der EU-Norm zur Berechnung von Energieverbrauch bei Transportdienstleistungen. Auch der Emissionsfußabdruck Ihrer ganzen Flotte kann auf Basis relevanter Standards wie HBEFA oder CEN ermittelt werden.

Wozu benötige ich einen Emissionsbericht?

Transparenz und verlässliche Zahlen sind die Grundlage jeder Nachhaltigkeitsstrategie. Nur wenn man weiß, wie viel CO2 tatsächlich ausgestoßen wird, kann man eine fundierte Entscheidung über potentielle Maßnahmen treffen.

  • Eine Analyse des Ist-Zustandes ist entscheidend für die Bewertung und Evaluierung der Wirksamkeit getroffener Maßnahmen.
  • Immer mehr Länder planen Regelungen zur Emissionsberichterstattung und machen damit Emissionsreports zur Pflicht für Logistikunternehmen.
  • Einen solchen Report können Sie Ihren Kund*innen und Geschäftspartner*innen zur Verfügung stellen oder als Grundlage für Kompensationsmaßnahmen nutzen.
  • Außerdem können Sie mit einer solchen Bilanz bereits jetzt abschätzen, welche Zusatzkosten Ihnen durch eine CO2-Steuer entstehen würden. 

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